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Newsletter Nr. 26 Mai 2020

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Vereins, 
liebe Paten, liebe Unterstützer und Spender,  

die Corona Pandemie hat auch in Kenia bestürzende Auswirkungen. Unser Mitarbeiter Hubert Senger ist vor Ort und koordiniert weiterhin unsere Projekte

Seit 16.3. sind alle Schulen geschlossen. Im Nachbarort Makongeni gibt es bestätigte Corona Erkrankungen. Der Markt ist geschlossen.

Unwetter

In Teilen Kenias haben extreme Wetterverhältnisse mit Starkregen zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt.
Weiterführende Infos...

In Munyu gab es zum Glück kaum Probleme mit dem Regen, aber die Straße nach Munyu war zeitweise kaum befahrbar.

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Ausgangssperre

In der Zeit von 19:00 bis 5:00 Uhr herrscht in Kenia nach wie vor eine Ausgangssperre. Außerdem gibt es Beschränkungen in den Regionen. Die Menschen dürfen z.B. nicht von der Region Nairobi Metropolitan Area in andere Regionen fahren. Zuwiderhandlungen werden hart geahndet. In der Öffentlichkeit, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht.

Wir berichten immer wieder unter der Rubrik "Aktuelles" auf unserer Homepage.

Weiterführende Infos >
Heuschreckenplage

Weite Teile Ostafrikas, darunter der Norden Kenias sind stark betroffen.

Die Heuschreckenplage erreichte Munyu bisher noch nicht direkt.

Aus der Heimatregion von Peter Syanda, dem Schulleiter der Maria Magdalena Special School, erreichten uns jedoch besorgniserregende Bilder.


In vielen Familien werden Lebensmittel knapp

Eigentlich war die letzte Ernte ganz gut. Aber für einige Familien ist es schwierig in der Corona Krise genügend Lebensmittel zu kaufen. Viele Menschen haben keine Arbeit mehr.

Oft reicht es nicht einmal für Maismehl und Sukuma - wie das einfache Essen, das Sie hier sehen.

Unser Mitarbeiter James Gichuru berichtet: „ Some families are skipping meals“, das heißt, dass einige Familien Mahlzeiten auslassen, damit ihre Vorräte länger halten.

Wir unterstützen unbürokratisch Familien mit Menschen mit Behinderung, wenn sie in Not sind.

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Auswirkungen der Coronapandemie auf unsere Projekte

Die Schüler der Academies müssen bis auf weiteres zu Hause bleiben. Die Eltern können wegen der Krise kein Schulgeld mehr bezahlen, weil die Schulen geschlossen sind, müssen sie dies auch nicht tun. Aber die Academies können die Lehrer nicht mehr bezahlen.

Im Rahmen unserer "Sofort-Hilfe" haben wir veranlasst, dass die Lehrer für die nächsten Monate einen Teil ihres Lohns bekommen. Dafür stellen sie Aufgaben aus der Ferne und bleiben in Kontakt mit ihren Schülern .

Wir gehen davon aus, dass in der Zukunft noch weitere Unterstützung nötig wird.
Hilfe zum Überleben
Hope and Faith

Von Corona sind die schwerstbehinderten Kinder im Waisenhaus Hope and Faith besonders betroffen. Die Einrichtung ist abgeriegelt. Die Leiterin Marion Kimani bekommt wegen der Krise keine Lebensmittel Spenden mehr. Der Staat hilft nicht.
Marion hat Angst, dass sich ihre Schützlinge anstecken. Sie braucht ca. 300 € im Monat für Nahrungsmittel, 600 € für Windeln, Hygiene- und Putzartikel und ca. 150 € für Medikamente für Epileptiker.

Helfen Sie!
Hier können Sie online spenden

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Aber es gibt auch einen Lichtblick: Der Kauf des angrenzenden Grundstücks ist abgeschlossen, dank einer großzügigen Spende einer Familie aus dem Allgäu.

Marion ist weiter auf der Suche nach Unterstützern.
Helfen Sie diesen benachteiligten Kindern!

Marions Brief...
Neuerungen in den Sheltered Workshops
Artisan Julius installiert Geländer in einem Waisenhaus

Das Waisenhaus Watoto Wenye Nguvu liegt nicht sehr weit von den Sheltered Workshops entfernt.

Nachdem Julius dort in unserem Auftrag seine Arbeiten begonnen hatte, durfte er nicht nach Munyu zurück kehren, da das Waisenhaus in einem anderen Bezirk, als die Sheltered Workshops liegt. 
 
Er musste ein Zimmer mieten und wohnt jetzt dort solange, bis sich die Ausgangsbedingungen ändern.

Die Menschen warten darauf, dass die Corona bedingte Abriegelung der Region wieder aufgehoben wird.

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Schutzbrillen angeschafft

Große Anstrengungen werden unternommen, damit die Menschen mit Behinderung sicher arbeiten können.
Jetzt wurden Gehörschutz und Schutzbrillen angeschafft. 

Weitere Ausstattung für den Arbeitsschutz fehlt:
Arbeitsmäntel und vor allem Schutzschuhe werden dringend gebraucht..  

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Artisan Stephen kann nicht zur Arbeit kommen

In der Holzwerkstatt kann nicht gearbeitet werden.

Der Schreiner und Werkstattleiter Stephen wohnt in der Region von Kilimambogo, nur ca. 15 km von den Sheltered Workshops entfernt. Sein Wohnort liegt außerhalb des Bezirks Greater Nairobi.
Wegen der Ausgangssperre darf er nicht zu seinem Arbeitsplatz.

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Farming

Die life assistants, die sich normalerweise um die Menschen mit Behinderung kümmern, helfen aufgrund der Corona-Krise in der Landwirtschaft und im Gartenbau.

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Wilson läuft weg

Für Wilson ist die Situation gerade unerträglich. Normalerweise arbeitet er im Café in den Sheltered Workshops. Er ist ein fröhlicher Mensch. Trotz seiner Behinderung hilft er in der Küche und serviert den Gästen Essen. Er kann sogar ein bisschen Englisch.
Jetzt ist er zu Hause bei seiner Tante Jane. Eltern hat er keine. Aunty Jane ist im Rollstuhl. In der kleinen Wohnung lebt auch Janes blinde, schwerkranke Mutter.

Wilson hat dies nicht ausgehalten und ist einfach weggelaufen. 

Mit der Polizei und dem Area Chief wurde Wilson gesucht. Jetzt hat er anderswo einen Schlafplatz bekommen. Zurück darf er wegen der Coronagefahr nicht mehr.
Er geht jeden Tag zu seiner Tante und holt dort Essen ab, das vor die Türe gestellt wird.
Wilson vermisst die sichere Umgebung und seine Arbeit sehr.

Das Sheltered Workshop Team kümmert sich aus der Ferne so gut es geht.

Mit konkreter Hilfe, Ratschlägen für die Tante, und über den Area Chief und die Polizei.

Marmeladetraining in den Sheltered Workshops

Es ist unglaublich!
Peter Syanda und Moses Muchiri lernten bei ihrem Besuch in Deutschland wie man Marmelade kocht.

In den Sheltered Workshops organisierte Moses ein Training zum Kochen von Marmelade. Doch als erstes fiel der Mixer zum Zerkleinern aus. 
Was wird gebraucht:
1 Mixer, große Töpfe, Gläser mit Schraubdeckeln, Etiketten und eine Menge Zucker und Früchte.

Bis zur Saison für Mangos und Ananas wird geübt - wenn die Sheltered Workshops wieder geöffnet sind. Dann wird Mango- und Ananasmarmelade gekocht. Lecker! 

weitere Bilder...
Neues aus unseren weiteren Projekten
Frauengruppe St. Lucy

Aufgrund der Corona Maßnahmen darf sich auch diese Gruppe nicht treffen. Die Frauen tauschen sich aber zumindest über das Telefon aus und helfen aus der Ferne, wenn ein Mitglied in Not ist. 

Weitere Infos über die Frauengruppe >
Academy Athi

Auf Anweisung der Regierung ist auch die St. Michael Academy geschlossen.
Die Academy ist eine kirchliche Schule. Deshalb müssen die Lehrergehälter über die Schulgebühren finanziert werden.
Die 13 Lehrer konnten keine Gehälter mehr für den Monat April bekommen, weil keine Schulgebühren eingehen.
Wir unterstützen die Lehrer mit einem Teil ihres Lohns, damit sie sich in der Krise auch weiterhin um ihre Schüler kümmern.

Mr Njuguna bittet um Hilfe.  

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Acadamy Munyu

Auch die Kinder dieser Academy müssen bis auf weiteres zu Hause bleiben. Hier ist ebenfalls eine Unterstützung der Lehrer erforderlich. Die Lehrer kümmern sich auch während der Schließung um ihre Schüler.

Die Schule möchte, dass die Kinder in Zukunft auch mit Computern arbeiten und Grundlagen lernen. 
Ein Computerraum ist im Schulhaus vorgesehen. Es gibt aber noch einige Hindernisse, die zu bewältigen sind.
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Auch die Tische im Lehrerzimmer sind noch nicht alle finanziert. Gesamtbedarf: 1.620 €. Helfen Sie uns! 
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Mitmachen und Spenden
Direkte Spende auf unserer Homepage www.munyu.de

Jetzt können Sie direkt auf unserer Homepage über PayPal spenden. Die Firma mediaconcept aus Ulm hat uns das Spendentool unentgeltlich eingerichtet.

Vielen herzlichen Dank!

Hier können Sie online spenden...
Unsere Unterstützer

Wir sagen herzlichen Dank an alle Unterstützer!
Weißenhorner Grundschüler setzen sich für Kinder in Munyu ein

Wieso gibt es nicht überall sauberes Wasser? Können wir etwas tun? Der Schulleiter Peter Syanda und ein Kollege schauten persönlich in der Schule vorbei. Sie bedankten sich bei den Schülern und bei der Schulleiterin Silvia Janjanin für ihren Einsatz. 
Weiterführende Infos >
Kath. Kirchengemeinschaft St. Matthias Rodgau 

Vielen Dank für die erneute Spende über 700 €!
Weltladen Weißenhorn

Der Weltladen in Weißenhorn verkauft wunderschönen Schmuck, bedruckte Stofftaschen und Schürzen aus Munyu. Hergestellt wurden sie im Creative Arts Department der Behindertenwerkstatt.

Ein Besuch lohnt sich!
Ehemaliger Schüler des Weißenhorner Gymnasiums bearbeitet Interview

David Werner hat unser Image Video auf englisch vertont und mit Untertiteln versehen.
ansehen...

Eigentlich wollte David jetzt in Kenia ein Praktikum in einem Heim für Straßenkinder machen. Aber nach nur 5 Tagen musste er das Land wegen Corona wieder verlassen.

Auch sein Aufenthalt in Munyu musste abgesagt werden. Doch er lässt sich nicht beirren. Er hilft uns weiter und bearbeitet ein Interview, das Schüler einer 6. Klasse des NKG mit Margit Döring gemacht haben.
Neues aus Deutschland
Besuche in Munyu

Im März musste der Besuch unseres Vorsitzenden Klaus Peter Brünig in Munyu kurzfristig abgesagt werden. Eine Einreise in Kenia war wegen Corona nicht mehr möglich. Leider konnten geplante Treffen mit Peter Syanda dem Schulleiter und den Mitgliedern des Board of Managers der MMSS nicht stattfinden. 
In den Pfingstferien ist auch ein weiterer Besuch in Munyu nicht möglich:
Matthias Düffert, Schulleiter des LBZ Senden, wollte sich eigentlich speziell um die Situation der Kinder mit Behinderung und um die Sheltered Workshops kümmern.
Dierk Nülle, Architekt und ehemaliger Leiter des Staatlichen Hochbauamts in Ulm würde sich gerne mit der Planung für Hope and Faith befassen.
Homepage jetzt auf Englisch

Unsere Homapage finden Sie unter www.munyu.de. Klicken Sie rechts oben auf DE oder auf EN.

Schicken Sie den Link auch an Freunde und Kollegen weiter!
1000 Schulen

Außer einigen Treffen war die Initiative bisher erfolglos. Eine im Bildungszentrum Roggenburg geplante Auftaktveranstaltung für den Landkreis Neu-Ulm musste wegen der Corona-Krise abgesagt werden.
Wir hatten uns eine zumindest indirekte Unterstützung durch das Programm 1000 Schulen erhofft.

Wir bleiben am Ball.
Ingenieure ohne Grenzen

Nach einer coronabedingten Pause hat die IoG Gruppe Ulm mit Matthias, Nadine, Annika und weiteren Mitgliedern ihre Arbeit wieder aufgenommen.

Die Verseuchung des Trinkwassers der MMSS mit coliformen Keimen ist nach wie vor nicht geklärt.
Für die ganze Schule muss ein Konzept für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung erstellt werden.

Die Ingenieure entwerfen auch Pläne für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung der Sheltered Workshops.  


Weitere Infos finden sich auf dem Blog der IoG Gruppe


Vielen Dank für euren Einsatz!


Mitgliederversammlung musste ausfallen

Die Einladungen für die Mitgliederversammlung wurden erst gar nicht verschickt. Die Mitgliederversammlung wird verschoben und sobald die Situation zulässt nachgeholt.
Videokonferenzen statt Vorstandssitzungen

Unsere Vorstände und Beiräte treffen sich inzwischen zu den regelmäßigen Sitzungen per Video.

Der Vorteil: Wenn die Netzverbindung in Kenia stabil läuft, ist Hubert Senger immer dabei.
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Schicken Sie den Link des Newsletters auch an Freunde, Verwandte und Kollegen weiter!
Bleiben Sie gesund!  

Neben den Aktionen, über die wir hier berichten konnten, sind es aber auch weiterhin viele kleinere und auch große Einzelspenden, die uns immer wieder erreichen. Wir freuen uns über jede davon. Teilweise kennen wir die Spender, einige von ihnen unterstützen uns seit Jahren. Herzlichen Dank dafür!

Und bitte unterstützen Sie uns weiter. Es gibt dafür viele Möglichkeiten:

 Werden Sie Mitglied
 Werben Sie neue Mitglieder
 Erzählen Sie von uns
 Helfen Sie uns direkt mit einer Spende
 Übernehmen Sie eine eine Patenschaft in der MMSS 
 Organisieren Sie kleine oder große Aktionen zu unseren Gunsten.

Wir sind gerade in der Corona Krise für jede Art der Unterstützung dankbar und bemühen uns weiter nach Kräften für den Erfolg unserer Projekte.

Mit den besten Grüßen

Klaus-Peter Brünig und Margit Döring
im Namen des Vorstands
Spendenkonto

Verein Hilfe zur Selbsthilfe Munyu/Kenia e.V
Hypovereinsbank Weißenhorn
IBAN: DE38630200860310909815
BIC: HYVEDEMM461
Verein Hilfe zur Selbsthilfe Munyu/Kenia e.V.
Klaus-Peter Brünig
Ermingerweg 64
89077 Ulm
Deutschland

0731 4033178
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